Nr.4 – „Good Bye, Lenin!“ – revisited


Hier der Link zur PDF Version der Broschüre:
#INFO Nr.4: „Good Bye, Lenin!“ – revisited. Irre geworden an der Linken. Neokonservative Herrschaftsideologie hinter linken Masken – eine Kritik am Beispiel des „AK Linke Irrwege“. Ein Lehrstück aus Tübingen.

Als hier in Tübingen im Juni 2011 das Polit-Theater des „AK Linke Irrwege“ an die Öffentlichkeit trat und die Tübinger „linke Szene“ zu einem lahmen bürgerlichen Trauerspiel in drei Akten lud, das höchstens insofern neue Züge aufwies, als dass sich die Protagonisten des Arbeitskreises in einem Akt der Selbstinszenierung nach und nach jeglicher linker Hüllen und Masken entblößten, blieben die üblichen neokonservativen Angriffe gegen klassenkämpferische, antikapitalistische Linke Positionen natürlich nicht aus.
Im Folgenden Text, der eine Fortsetzung der von uns in #INFO Nr.3 formulierten Kritik an den sogenannten“Antideutschen“ darstellt, werden nun die Methoden und die Ideologie des „AK Linke Irrwege“ einer ausführlichen Kritik unterzogen. Es handelt sich hierbei um ein lokales Beispiel einer politischen Diffamierungskampagne; diese hat allerdings auch über den lokalen Rahmen hinaus, vor dem Hintergrund der diversen neokonservativen Entwicklungen innerhalb bzw. aus der deutschen Linken heraus, durchaus exemplarischen Charakter.
Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen die bereits zum Standardarsenal der Neokonservativen und „Antideutschen“ zählenden Antisemitismusvorwürfe, ein uns [der Marxistischen Aktion Tübingen] unterstellter Sexismus und Nationalismus, sowie eine Polemik über den (Klassen-)Charakter des Faschismus.
Vorhang auf für ein irre linkes Schauspiel…