Nr.1 – Planwirtschaft und Marktwirtschaft

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Immer mehr Menschen werden sich darüber bewusst, dass das kapitalistische Weltsystem aufgrund seiner inneren Logik massenhaften Hunger bei gleichzeitiger Überproduktion, gigantische Rüstungsprojekte und imperialistische Kriege bei gleichzeitiger Verelendung weiter Teile der Welt – trotz immer besserer Möglichkeiten, dieses Elend zu bekämpfen – hervorruft. Die kontinuierliche Zerstörung unserer natürlichen Umwelt ist eine Folge der konkurrenzförmigen Jagd nach immer größeren Profiten. Für viele Menschen ist die finale Einsicht, dass der Kapitalismus nicht reformierbar ist, dass er keine Fehler hat, sondern selbst der Fehler ist, unausweichlich1.
Die Notwendigkeit einer Alternative wird jedoch grundsätzlich mit demselben Einwand abgeschmettert: Planwirtschaft funktioniere nicht und das habe man an der desolaten ökonomischen Situation der ehemals sozialistischen Länder gesehen. Diesem „Argument“ zufolge ist die Idee einer Produktion, die gesellschaftliche Bedürfnisse ermittelt und befriedigt, zwar vielleicht menschenfreundlicher als die kapitalistische Konkurrenz – aber eben „nicht umsetzbar“.
Hier wird es darum gehen, die Idee einer sozialistischen Planwirtschaft, die das Verbrechen Marktwirtschaft abschafft und durch eine humane Gesellschaft ersetzt, grundsätzlich und für die Zukunft zu verteidigen.