Nr.5 – Von der Utopie zur Wissenschaft


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#INFO Nr.5: Von der Utopie zur Wissenschaft: Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Sozialismus

„Wir erleben, erschüttert und verwirrt, das Scheitern beim Aufbau der sozialistischen Gesellschaften. Der Sozialismus, den wir von der Utopie zur Wissenschaft entwickeln wollten, scheint sich als eine bloße Utopie zu erweisen, die vor der Wirklichkeit – zumindest vor der Wirklichkeit unserer Zeit – nicht standhält“, so der marxistische Philosoph Hans Heinz Holz, der sich mit der Frage der philosophisch-politischen Perspektiven des Marxismus nach den Welthistorischen Ereignissen von 1989/91 auseinandersetzt.
„Ist, wie manche meinen, die Lehre von Marx, Engels und Lenin durch die Verwirklichung dementiert, die ihr zuteil geworden ist? Brauchen wir, allenfalls, einen Sozialdemokratismus ohne Marx und die Theorietradition, die an ihn anknüpfte?“

Dass diese Fragen sämtlich zu verneinen sind, ist der Grund für die Existenz unserer politischen Gruppe. Warum sie zu verneinen sind, soll diese Schrift begründen.

Nr.4 – „Good Bye, Lenin!“ – revisited


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#INFO Nr.4: „Good Bye, Lenin!“ – revisited. Irre geworden an der Linken. Neokonservative Herrschaftsideologie hinter linken Masken – eine Kritik am Beispiel des „AK Linke Irrwege“. Ein Lehrstück aus Tübingen.

Als hier in Tübingen im Juni 2011 das Polit-Theater des „AK Linke Irrwege“ an die Öffentlichkeit trat und die Tübinger „linke Szene“ zu einem lahmen bürgerlichen Trauerspiel in drei Akten lud, das höchstens insofern neue Züge aufwies, als dass sich die Protagonisten des Arbeitskreises in einem Akt der Selbstinszenierung nach und nach jeglicher linker Hüllen und Masken entblößten, blieben die üblichen neokonservativen Angriffe gegen klassenkämpferische, antikapitalistische Linke Positionen natürlich nicht aus.
Im Folgenden Text, der eine Fortsetzung der von uns in #INFO Nr.3 formulierten Kritik an den sogenannten“Antideutschen“ darstellt, werden nun die Methoden und die Ideologie des „AK Linke Irrwege“ einer ausführlichen Kritik unterzogen. Es handelt sich hierbei um ein lokales Beispiel einer politischen Diffamierungskampagne; diese hat allerdings auch über den lokalen Rahmen hinaus, vor dem Hintergrund der diversen neokonservativen Entwicklungen innerhalb bzw. aus der deutschen Linken heraus, durchaus exemplarischen Charakter.
Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen die bereits zum Standardarsenal der Neokonservativen und „Antideutschen“ zählenden Antisemitismusvorwürfe, ein uns [der Marxistischen Aktion Tübingen] unterstellter Sexismus und Nationalismus, sowie eine Polemik über den (Klassen-)Charakter des Faschismus.
Vorhang auf für ein irre linkes Schauspiel…

Nr.3 – „Good Bye, Lenin!“


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#INFO Nr.3: „Good Bye, Lenin!“ Vom „Abbruchunternehmen der Linken“ ins rechte Lager: Eine Kritik „Antiseutscher“ Theorie und Praxis.

„Geduld und Toleranz der politischen Linken, die sich schon viel früher gegen den von den ‚Antideutschen‘ betriebenen inflationären Gebrauch des Antisemitismusvorwurfes, ihren Kriegsfetischsimus sowie ihre im Kern anti-antifaschistische und anti-aufklärerische Attacken hätte zur Wehr setzen müssen, sind vielerorts überstrapaziert.

Einen gewissen Endpunkt in der Auseinandersetzung mit den neurechten Kriegsapologeten, die sich kaum mehr von braunen Pendants wie „Pro Deutschland“ unterscheiden, könnte nun die Marxistische Aktion Tübingen mit der Veröffentlichung ihrer Broschüre zum Thema ‚Antideutsche‘ gesetzt haben. […]

Der Reader bietet einen detaillierten Überblick über die rassistischen Aktivitäten ‚antideutscher‘ Wortführer und Zusammenschlüsse und ist sowohl Kennern der ‚antideutschen‘ Szenerie als auch weniger informierten Linken als durchweg lesenswert zu empfehlen.“

(Auszug aus einer Rezension der Broschüre in, Junge Welt, 4. Juli 2011)

Nr.2 – Frauen zurück auf die Barrikaden


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#INFO Nr.2: Frauen zurück auf die Barrikaden – Internationale Frauenkämpfe in Geschichte und Gegenwart
„Wir erkennen gar keine besondere Frauenfrage an, wir erkennen keine besondere Arbeiterinnenfrage an! Wir erwarten unsere volle Emanzipation weder von der Zulassung der Frau zu dem, was man freies Gewerbe nennt, und von einem dem männlichen gleichen Unterricht – obgleich die Forderung dieser beiden Rechte nur natürlich und gerecht ist – noch von der Gewährung politischer Rechte. […] Die Emanzipation der Frau wie des ganzen Menschengeschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein. Nur in der sozialistischen Gesellschaft werden die Frauen wie die Arbeiter in den Vollbesitz ihrer Rechte gelangen.“ (Clara Zetkin)

Um die aktuellen Formen und Möglichkeiten von Frauenkämpfen zu verstehen, genügt es nicht, zu versuchen, den Status Quo der aktuellen, vorwiegend reformistischen Debatten darzulegen. Jeder Kampf, der seine eigene Geschichte verneint, ist bereits verloren. Deshalb muss auch die historische Entwicklung der Unterdrückung als Basis und Grundlage einbezogen werden. Unsere Aufgabe muss sein, die fortschrittlichen Debatten der Frauenbewegung von gestern und heute zu verknüpfen und damit die revolutionäre Überwindung des kapitalistischen Systems und der ihm inhärenten Ausgrenzungs- und Diskriminierungsmechanismen voranzutreiben.

Zum hundertjährigen Jubiläum des Internationalen Frauentags und im Gedenken an die zahlreichen mutigen und kämpferischen Frauen gilt:
Euch gehört heute die Straße!

Für Emanzipation und soziale Revolution!

Nr.1 – Planwirtschaft und Marktwirtschaft

Der Link zur PDF Version der Broschüre folgt in Kürze. Bis dahin findet sich hier die Onlineversion der Broschüre.

Immer mehr Menschen werden sich darüber bewusst, dass das kapitalistische Weltsystem aufgrund seiner inneren Logik massenhaften Hunger bei gleichzeitiger Überproduktion, gigantische Rüstungsprojekte und imperialistische Kriege bei gleichzeitiger Verelendung weiter Teile der Welt – trotz immer besserer Möglichkeiten, dieses Elend zu bekämpfen – hervorruft. Die kontinuierliche Zerstörung unserer natürlichen Umwelt ist eine Folge der konkurrenzförmigen Jagd nach immer größeren Profiten. Für viele Menschen ist die finale Einsicht, dass der Kapitalismus nicht reformierbar ist, dass er keine Fehler hat, sondern selbst der Fehler ist, unausweichlich1.
Die Notwendigkeit einer Alternative wird jedoch grundsätzlich mit demselben Einwand abgeschmettert: Planwirtschaft funktioniere nicht und das habe man an der desolaten ökonomischen Situation der ehemals sozialistischen Länder gesehen. Diesem „Argument“ zufolge ist die Idee einer Produktion, die gesellschaftliche Bedürfnisse ermittelt und befriedigt, zwar vielleicht menschenfreundlicher als die kapitalistische Konkurrenz – aber eben „nicht umsetzbar“.
Hier wird es darum gehen, die Idee einer sozialistischen Planwirtschaft, die das Verbrechen Marktwirtschaft abschafft und durch eine humane Gesellschaft ersetzt, grundsätzlich und für die Zukunft zu verteidigen.